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Der Traum wird wahr! Stanley Cup Champion!!!!

Noch 6,5 Sekunden. Zetterberg gewinnt das Bully gegen Jordan Staal. Irgenein Red Wings spieler schießt aufs Tor. Fleury sieht nahezu nichts, doch erhält ihn. Der Puck springt zu Lidström und der hat völlig freie Bahn. 2 Sekunden noch und Lidström schießt. Doch Fleury hält mit einem Sensationellen Reflex! AUS, AUS, AUS! Stanley Cup Champion, Pittsburgh Penguins!!!

Ich konnte es nicht fassen und ich kann es auch jetzt, 4 Tage danach, irgendwie immer noch nicht.

Zum letzten Spiel der Saison war natürlich Basti da und sogar Ron war extra aus Meißen angereist, um die Pens siegen zu sehen.

Das erste Drittel war nicht wirklich ansehnliches Eishockey, was allerdings von vornherrein zu erwarten war, denn es wollte natürlich niemand in Rückstand geraten, es ging einfach um zuviel!

Das zweite Drittel begann dann mit einer Schrecksekunde für die Penguins!

Sidney Crosby verletzte sich nach einem Check am Knie und konnte nicht mehr weiter spielen.

Doch danach zeigten die Pens was sie dieses Jahr so auszeichnet. Sie können auch ohne Schlüsselspieler gewinnen.

Crosby war gerade erst in der Kabine verschwunden, da klaute Evgeni Malkin Brad Stuart den Puck und spielte ihn zu Max Talbot. Der zog Blitzschnell ab und drin war das Ding. Die Pens führten alsao.

Und es kam noch besser. Neun Minuten nach der Führung fuhren die Pens einen 2 gegen 1 Konter. Talbot schaute zu Kennedy, doch er spielte nicht zu ihm. Er schoss den Puck unter die Latte zur 2:0 Führung!

Die letzten fünf Minuten des zweiten Drittels gehörten dann ganz klar den Red Wings. Sie wollten unbedingt noch vor der Pause den Anschlusstreffer erzielen. Doch dies gelang Gott sei dank nicht. Ich war heilfroh als das Drittel zu Ende war.

So gingen die Pens also mit einer 2:0 Führung ins letzte Drittel. Noch 20 Minuten bis zum Stanley Cup. Er war sooooooo nah!

Das letzte Drittel war dann nicht gut für mein Herz! Die Pens stellten sich jetzt nur noch hinten rein. Sobald sie den Puck hatten, wurde er einfach weggeschossen. Keine Angriffe mehr, garnix. Sie wollten den Vorsprung jetzt nur noch über die Zeit retten. Das dies im Eishockey nahzu unmöglich ist, hat den Jungs anscheinend niemand gesagt.

Das gute daran, die Red Wings waren zwar ständig im Drittel der Penguins, dabei aber nicht wirklich gefährlich.

Dennoch viel der Anschlusstreffer. Jonathan Ericsson verkürtze dür die Red Wings und das sechs Minuten vor Schluss, genug Zeit also für Wings das Spiel noch auszugleichen.

Es sollten die längsten sechs Minuten für mich und die Pens der Saison werden!

Drei Minuten vor Schluss blieb mir dann fast das Herz stehen! Die Red Wings, in Person von Nicklas Kronwall, schossen den Puck an die Latte.

Unglaubliches Glück für die Penguins. Aber Glück muß man sich auch erarbeiten und das haben die Pens ohne jeden Zweifel! Letztes Jahr hatten es die Wings auf ihrer Seite als der entscheidende Treffer durch ein Eigentor viel und der Puck in letzter Sekunde nicht über, sondern auf der Linie entlang rutschte!

Als Fleury den Schuss von Lidström hielt, konnte die Party beginnen! Mein zwei-Liter Bierglas wurde gefüllt und natürlich wieder gelehrt. Außerdem rauchten wir eine Siegeszigarre (nach anfänglichen Problem sie anzuzünden) und machten irre viele Fotos.

Auf dem Eis in Detroit wurde derweil Evgeni Malkin verdient zum MVP gewählt. Und dann war es endlich soweit. Captain Sidney Crosby bekam den Stanley Cup, riss ihn hoch und schrie einfach nur: "jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa". Wie ich desöfteren an diesem Morgen.

Bei uns unterdessen wechselten sich Bier, Zigarre, Fotos und Musik ab. Manchmal auch alles zusammen.

Gegen um acht gingen wir dann ins Bett (3,5 Stunden nach Spielende).

An dieser Stelle mal einen Riesigen Dank an die Spieler der Pittsburgh Penguins die den Traum, meinen Traum, wahr gemacht haben. Sie sind für mich alle Vorbilder darin, niemals aufzugen. Es ist erst vorbei wenn es vorbei ist. Niemand hatte mehr nach der 0:5 Klatsche in Detroit an die Jungs geglaubt! Niemand, außer ein paar Fans der Penguins, doch selbst da nichtmal alle.

Die Jungs standen sooft diese Saison mit dem Rücken zur Wand, doch sie haben immer an sich geglaubt. Und genau das ist es, der Glaube an die eigene Stärke der Berge versetzten kann. Den Lohn dafür, niemals aufzugen, haben sie bekommen! Lord Stanley´s Cup!

WE ARE THE CHAMPIONS!!!!

 

Statistik:

0:1 Talbot (Malkin) 21:13

0:2 Talbot (Kunitz, Scuderi) 30:07

1:2 Ericsson (Lidström, Hudler) 53:53

16.6.09 14:49
 


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